Zeitgeist. Melancholie. Und Electronic Indie Sounds.

Träumen und Tanzen, melancholisch und schwerelos sein – in der Welt von Lia Blue ist alles möglich, nichts schließt sich gegenseitig aus. Mit ihrem Electronic Indie trotzt sie der Belanglosigkeit der heutigen Zeit, taucht mitten hinein ins Leben, in ein Meer der Farben und Gedankenspiele und nimmt uns dabei mit auf diese musikalische Reise. Die Rostockerin schreibt, komponiert und produziert ihre Songs selbst. So entstand eine erste EP namens „Skypaint“, die den Grundstein für die Arbeit am ersten Studioalbum legte. Die 5 Songs der EP sollten ebenfalls auf die neue CD, wobei eines jedoch klar war – diesmal wollte die Künstlerin das Ganze konsequenter angehen, mit einem professionellen Masterplan.

Etwa 30 Auftritte innerhalb eines Jahres halfen dabei, die nötigen finanziellen Mittel aufzutreiben. Doch das reichte noch lange nicht für die Produktionskosten des Albums. Mit einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne wurden nicht nur die nötigen Gelder eingeworben, vielmehr hat sich Lia Blue zu einem Gemeinschaftsprojekt entwickelt – getragen von Freunden, Fans und Musikenthusiasten. Deshalb kann jetzt ihr bislang größter Traum endlich Realität werden: Am 14. Juni 2019 erscheint das erste eigene Album „Skyfire“. Diesen persönlichen Meilenstein möchte die Künstlerin am 13. Juni 2019 im kleinen Speicher in Rostock feiern. Dabei habt ihr ab 19 Uhr die Möglichkeit, das erste Mal und vor allen anderen die neuen Songs zu hören.

Als Vorreiter startete am 17. Mai die erste Single des Albums. „Puppet on a String“ ist definitiv anders, als man es von einer Debütsingle erwarten würde – keineswegs der kommerziellste Track und dennoch ein Song, auf dem man sprichwörtlich hängen bleibt. Die Thematik ist ganz klar, die Befreiung von Fremdbestimmung. Damals stellte der Track lediglich einen musikalischen Umbruch für die Künstlerin dar – weg von akkordbasierter Begleitung, hin zu minimalistischen Melodien, die keiner bekannten Struktur folgen. Es sollten Melodien sein, die mitten ins Herz gehen und dortbleiben. Mittlerweile hat sich gezeigt, dass dieser Song nicht nur ein musikalischer Befreiungsschlag war, sondern vor allem ein persönlicher. Viel zu oft war die Künstlerin lediglich die Ausführende in ihrem eigenen Leben, dominiert von scheinbar selbstbewussteren Persönlichkeiten. Dieser Fight hat sich gelohnt. Bei der Produktion des Albumdebüts „Skyfire“ hat Lia Blue die Fäden in den eigenen Händen behalten.

Mit dem neuen Material ist sie demnächst auch als Solokünstlerin auf der Bühne unterwegs. Dort singt sie zu ihren Playbacks und spielt stellenweise Gitarre, Synthies und Samples live ein. Ihre klare Stimme ist dabei ganz sanft und zugleich auch kraftvoll. Die Texte und Melodien tauchen tief hinab und sind dennoch ganz nah. Für den passenden Rhythmus sorgen experimentelle, treibende Beats. Mit ihren atmosphärischen Sounds und den weiten Flächen schaffen die Synthesizer ein Meer aus Farben. Gemeinsam mit Gitarrenmelodien und Echos schwebt man als Zuhörer durch diese farbenfrohe Klangwelt. Für Lia Blue dabei besonders wichtig: sich nicht ausschließlich in digitalen Sounds verlieren, sondern immer wieder eine Brücke zu handgemachter Musik und zu organischen Klängen schaffen.  

Zeitgeist. Melancholy. And Electronic Indie Sounds.

Dreaming and dancing, melancholy and weightlessness – nothing is mutually exclusive. Everything is possible in Lia Blue’s world. With her electronic indie she braves the insignificance of today. The German musician writes, composes and records everything herself. That is how she produced her first EP called “Skypaint”. The CD laid the foundation for the work on her first studio album. After a successful crowd funding campaign, her biggest dream is finally coming true – her debut album “Skyfire” will be released on June 14, 2019.

The debut single, released May 17, 2019, is definitely different than expected. “Puppet on a String” is by no means the most commercial track on the album and yet it’s a song that literally gets stuck. The topic: the liberation from heteronomy. In the past, the song was merely a musical upheaval for the artist – away from chord-based arrangements, to minimalist melodies that follow no known structure. She felt a need to write simple melodies that go straight into the heart and stay there. Meanwhile, it is clear that this song was not only a musical liberation, but above all a personal one. Too often, the artist was merely the performer in her own life, dominated by supposedly more self-confident personalities. One thing is clear – the fight was worth it. In the production of her debut album, she has kept the strings in her own hands.

Lia also performs as a solo artist on stage, sharing her most recent work with the audience. On stage she sings to her own music and partly plays guitar, synthis and samples live. Her voice is very gentle and powerful at the same time. The lyrics and melodies dive deep down and are still very close. Experimental and driving beats provide the right rhythm and with their atmospheric sounds and wide pads the synthesizers create a sea of colours. They converge with strongly-echoed guitar melodies through this colourful soundscape. To the artist it is particularly important not to lose herself in digitals sounds, but to integrate handmade music and organic sounds.

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